März 2020

So langsam hatten wir den Glauben an die Regenzeit in Namibia verloren…Seit Jahren hatte es nicht mehr richtig geregnet. Doch Ende letzten Jahres fielen endlich die ersten Tropfen, aber es hieß „Abwarten und Tee trinken“. Denn von einem kleinen Schauer kann sich die Natur nicht erholen. Doch wir hatten Glück und es regnete weiter. Die einst noch tristen Bäume und Sträucher wurden von Tag zu Tag immer grüner und dem Gras konnte man nach jedem Regenschauer beim Wachsen zusehen.

Nicht nur wir Menschen genossen den neuen Anblick, sondern auch die Tiere, die auf Okambara leben. Auch wenn sich die Tiere an die Luzerne, die wir seit über einem Jahr fütterten, gewöhnt hatten, fraßen sie viel lieber das frische Gras auf der Weide. Selbst unsere Nashörner, die regelmäßig das mit Luzerne beladene Auto verfolgten, verzogen sich ins Gebüsch, um in Ruhe zu grasen.